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Müsli wirkt positiv auf die Knochenfestigkeit. Somit dient das Frühstück bzw. der Snack zwischendurch nicht nur der Sättigung 🙂

Mit Müsli gegen Arthritis

Jetzt haben Forscher herausgefunden, dass eine ballaststoffreiche Kost den Krankheitsverlauf von chronisch-entzündlichen Gelenkerkrankungen positiv beeinflussen kann.

Forscher der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg konnten zeigen, dass eine ballaststoffreiche Ernährung die Darmflora so verändert, dass mehr kurzkettige Fettsäuren, besonders Propionat, gebildet werden. Sie konnten eine erhöhte Konzentration der kurzkettigen Fettsäure unter anderem im Knochenmark nachweisen. Hier bewirkt Propionat, dass sich die Zahl der knochenabbauenden Zellen verringerte und auch den Knochenabbau deutlich verlangsamte. Propionat wird seit den 1950er Jahren als Konservierungsmittel in der Backindustrie verwendet und ist als Vertreter kurzkettiger Fettsäuren nach Richtlinien der Europäischen Union als Nahrungsmittelzusatzstoff zugelassen. „Wir konnten zeigen, dass eine bakterienfreundliche Ernährung entzündungshemmend ist und zugleich einen positiven Effekt auf die Knochenfestigkeit hat“, sagt Studienleiter Dr. Mario Zaiss, Klinik für Rheumatologie und Immunologie am Universitätsklinikum Erlangen. Die Erkenntnisse dienen als Ansatz für die Entwicklung innovativer Therapien bei entzündlichen Gelenkerkrankungen.

Quelle: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Entnommen: Wirtschaftsmagazin für den Orthopäden, Nr 1/2018, 23. Jahrgang, Seite 8
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Liebe Patientinnen und Patienten,
auch wir verabschieden uns nun in die Weihnachtspause. Unsere Praxis ist bis einschließlich des 01. Januar 2018 geschlossen.
Wir bedanken uns für Ihr Vertrauen, wünschen Ihnen erholsame Weihnachtsfeiertage und einen guten Start in 2018!
Ihre Praxis Dr. med. Gerd Wieja
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Trampolinspringen macht Spaß! Allerdings ist das Verletzungsrisiko, vor allem für Kinder, nicht zu unterschätzen:

Die sachverständige Warnung

Verletzungsgefahren durch Trampolinsprünge

Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) hat vor den Gefahren beim Trampolinspringen gewarnt. Seitdem große Trampoline in privaten Gärten stünden, steige auch die Zahl der Verletzungen: Knochenbrüche, Gehirnerschütterungen, Prellungen und Platzwunden. Zu den Unfallursachen gehören beispielsweise gefährliche Sprünge wie Saltos, mehrere Kinder auf dem Sprungnetz sowie kaputte Sicherheitsnetze. Eine Studie deutscher Orthopäden und Unfallchirurgen aus dem Jahr 2014 zeige, daß sich die Zahl der Trampolinunfälle bei Kindern (0 – 18 Jahre) seit etwa 15 Jahren mehr als verdreifacht habe. 28 % der Verletzungen infolge eines Trampolinunfalles sind schwer. „Besonders verletzungsgefährdet sind Kleinkinder. Das liegt an den noch unzureichend ausgebildeten koordinativen und motorischen Fähigkeiten. Zudem sind ihre Gelenke noch äußerst instabil“, sagt Prof. Dr. Peter Schmittenbecher, Leiter der Sektion Kindertraumatologie der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU). Die Experten empfehlen, daß Eltern mit ihren Kindern klare Regeln für das Trampolinspringen vereinbaren sollten.

Quelle: ARZT § Wirtschaft ORTHOPÄDIE /RHEUMATOLOGIE, AUSGABE 4, JULI/2017, Freigabe durch verantwortliche Autorin der Redaktion Dr. S. Glöser
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Ein sehr interessanter Beitrag zum Thema Barfußschuhe:

Aus Orthopädie & Rheuma 3/17, Seite 8
Freigegeben durch Redakteurin Frau Dr. Brigitta Schneider am 4/VII/2017

Für Schwergewichte eher ungeeignet (von Dr. Robert Bublak)
BARFUßSCHUHE SIND KEIN SELBSTLÄUFER

Barfußschuhe sollen Verletzungen vorbeugen, indem sie die Biomechanik des Laufens verändern, zum Beispiel während des Laufens die Belastung beim ersten Bodenkontakt vom hinteren auf den vorderen Fußteil verlagern. Gemessen an den vorhandenen Belegen ist diese Aussage aber mehr der Laufschuhwerbung als der Sportwissenschaft zuzuordnen.
Ein Forscherteam um Joel Fuller von der University of South Australia in Adelaide hat in einer randomisierten Studie untersucht, wie sich das Laufen in Barfußschuhen auf das Befinden der Läufer auswirkt. [Fuller JT et al. Am J Sports Med 2017; doi: 10.1177/0363546516682497].
61 trainierte Läufer mit einer mittleren wöchentlichen Laufstrecke von 25 km nahmen an der Studie teil. 30 Jogger liefen 26 Wochen lang in konventionellen Laufschuhen (KLS), 31 in Barfußschuhen (BLS), jeweils der gleichen Marke.
Läufer in BLS verspürten ab der siebten Laufwoche deutlich stärkere Schmerzen (> 10 mm auf einer 100 mm-Skala) als jene in KLS. Während der 26 Woche zogen sich 16 der 31 BLS-Läufer und 11 der 30 Läufer in KLS Verletzungen zu. Dieser Unterschied war per se nicht statistisch relevant. Das änderte sich jedoch, als das Körpergewicht der Läufer in die Berechnung einfloss. Dabei zeigte sich, daß ab einem Körpergewicht von 71 kg das Verletzungsrisiko in Barfußschuhen steigt, wobei vor allem Knie, Schienbeine und Waden betroffen waren. Barfußläufer mit einem Gewicht von rund 86 kg verletzten sich doppelt so häufig wie jene mit 71 kg. In der höheren Gewichtsklasse beträgt das Verletzungsrisiko innerhalb von 26 Wochen 68% in BLS, aber nur 22% in KLS. Nur vergleichsweise leichte Läufer mit einem Gewicht von unter 57 kg können durch das Laufen in Barfußschuhen ihr Verletzungsrisiko womöglich senken.
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