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Liebe Patientinnen und Patienten,
auch wir verabschieden uns nun in die Weihnachtspause. Unsere Praxis ist bis einschließlich des 01. Januar 2018 geschlossen.
Wir bedanken uns für Ihr Vertrauen, wünschen Ihnen erholsame Weihnachtsfeiertage und einen guten Start in 2018!
Ihre Praxis Dr. med. Gerd Wieja
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Trampolinspringen macht Spaß! Allerdings ist das Verletzungsrisiko, vor allem für Kinder, nicht zu unterschätzen:

Die sachverständige Warnung

Verletzungsgefahren durch Trampolinsprünge

Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) hat vor den Gefahren beim Trampolinspringen gewarnt. Seitdem große Trampoline in privaten Gärten stünden, steige auch die Zahl der Verletzungen: Knochenbrüche, Gehirnerschütterungen, Prellungen und Platzwunden. Zu den Unfallursachen gehören beispielsweise gefährliche Sprünge wie Saltos, mehrere Kinder auf dem Sprungnetz sowie kaputte Sicherheitsnetze. Eine Studie deutscher Orthopäden und Unfallchirurgen aus dem Jahr 2014 zeige, daß sich die Zahl der Trampolinunfälle bei Kindern (0 – 18 Jahre) seit etwa 15 Jahren mehr als verdreifacht habe. 28 % der Verletzungen infolge eines Trampolinunfalles sind schwer. „Besonders verletzungsgefährdet sind Kleinkinder. Das liegt an den noch unzureichend ausgebildeten koordinativen und motorischen Fähigkeiten. Zudem sind ihre Gelenke noch äußerst instabil“, sagt Prof. Dr. Peter Schmittenbecher, Leiter der Sektion Kindertraumatologie der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU). Die Experten empfehlen, daß Eltern mit ihren Kindern klare Regeln für das Trampolinspringen vereinbaren sollten.

Quelle: ARZT § Wirtschaft ORTHOPÄDIE /RHEUMATOLOGIE, AUSGABE 4, JULI/2017, Freigabe durch verantwortliche Autorin der Redaktion Dr. S. Glöser
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Ein sehr interessanter Beitrag zum Thema Barfußschuhe:

Aus Orthopädie & Rheuma 3/17, Seite 8
Freigegeben durch Redakteurin Frau Dr. Brigitta Schneider am 4/VII/2017

Für Schwergewichte eher ungeeignet (von Dr. Robert Bublak)
BARFUßSCHUHE SIND KEIN SELBSTLÄUFER

Barfußschuhe sollen Verletzungen vorbeugen, indem sie die Biomechanik des Laufens verändern, zum Beispiel während des Laufens die Belastung beim ersten Bodenkontakt vom hinteren auf den vorderen Fußteil verlagern. Gemessen an den vorhandenen Belegen ist diese Aussage aber mehr der Laufschuhwerbung als der Sportwissenschaft zuzuordnen.
Ein Forscherteam um Joel Fuller von der University of South Australia in Adelaide hat in einer randomisierten Studie untersucht, wie sich das Laufen in Barfußschuhen auf das Befinden der Läufer auswirkt. [Fuller JT et al. Am J Sports Med 2017; doi: 10.1177/0363546516682497].
61 trainierte Läufer mit einer mittleren wöchentlichen Laufstrecke von 25 km nahmen an der Studie teil. 30 Jogger liefen 26 Wochen lang in konventionellen Laufschuhen (KLS), 31 in Barfußschuhen (BLS), jeweils der gleichen Marke.
Läufer in BLS verspürten ab der siebten Laufwoche deutlich stärkere Schmerzen (> 10 mm auf einer 100 mm-Skala) als jene in KLS. Während der 26 Woche zogen sich 16 der 31 BLS-Läufer und 11 der 30 Läufer in KLS Verletzungen zu. Dieser Unterschied war per se nicht statistisch relevant. Das änderte sich jedoch, als das Körpergewicht der Läufer in die Berechnung einfloss. Dabei zeigte sich, daß ab einem Körpergewicht von 71 kg das Verletzungsrisiko in Barfußschuhen steigt, wobei vor allem Knie, Schienbeine und Waden betroffen waren. Barfußläufer mit einem Gewicht von rund 86 kg verletzten sich doppelt so häufig wie jene mit 71 kg. In der höheren Gewichtsklasse beträgt das Verletzungsrisiko innerhalb von 26 Wochen 68% in BLS, aber nur 22% in KLS. Nur vergleichsweise leichte Läufer mit einem Gewicht von unter 57 kg können durch das Laufen in Barfußschuhen ihr Verletzungsrisiko womöglich senken.
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DKOU 2016: Bildgebung bei Rückenschmerzen oft ohne Nutzen ... See MoreSee Less

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